Mein Traum vom Ankleidezimmer.

Wenn ich mich recht erinnere fing ich ungefähr vor 12 Jahren damit an, mir in den Kopf zu setzen wie toll es wäre einen eigenen Raum für meine Kleidung zu haben. Ich fing früh damit an mich für Mode zu interessieren, Klamotten zu horten und immer mehr als nötig zu besitzen. Als ich noch bei meinen Eltern gewohnt habe bestand mein Kinderzimmer zu 80% aus Kleiderschränken, in meiner WG in Berlin war die Situation unverändert und in meiner ersten, eigenen Wohnung verzichtete ich kurzer Hand auf mein Schlafzimmer. Ich schuf Platz für insgesamt 6 riesige Kleiderstangen und freute mich einen Keks ab als ich mich zwischen meinen Schätzen (aka meinem kleinem Vintage Lädchen) drehen und umziehen konnte. Natürlich hielt der Spaß nicht lange und die Situation aus Wohn- und Schlafzimmer wurde innerhalb kurzer Zeit aufgelöst und meine Klamotten wurden auf die ganze Bude aufgeteilt. Ich bin eigentlich ziemlich gut darin mich von alten Dingen zu trennen, doch sobald es um Klamotten geht, blutet mir das Herz. Egal wie selten ich die Teile anziehe, egal wie out of fashion sie sind und egal wie verstaubt sie auf dem Kleiderbügel hängen. Anstatt sich also von der Hälfte der Klamotten zu trennen, häufte sich immer mehr Zeug in der Wohnung und durch etliche Pakete die mich dazu noch erreichen, wusste ich irgendwann echt nicht mehr wohin damit.

Zwei Jahre (und viele neue Oberteile und Jeans) später bin ich aus meiner Single-Wohnung raus und mit meinem wundervollen Freund in unsere Traumwohnung gezogen. Während der Wohnungsbesichtigung viel mir, neben tausend anderen tollen Dingen, eine Tür im Schlafzimmer auf. Ich wollte natürlich erstens wissen was das für ein Raum ist und zweitens wie groß er ist. ‚Darf ich da mal reinschauen bzw wie groß ist der Raum?‘, ‚Ne sorry, das ist meine Abstellkammer und mir wäre es sehr unangenehm, wenn sie da jetzt reinschauen. Ich weiß auch nicht genau wie groß er ist‘. Die Wohnung hat uns trotzdem vom Hocker gerissen und wir haben sie, ohne zu wissen wie dieser Raum aussieht, genommen und glücklicherweise auch bekommen. Schließlich kam der Tag an dem wir hier eingezogen sind und ohne Plan wo ich meine ganzen Klamotten unterbringen kann, habe ich mich beim Kisten packen von 10 Säcken Klamotten getrennt – wie gesagt: Mir blutete das Herz. Wie dem auch sei, als ich endlich den Raum gesehen habe der in meiner Vorstellung als Ankleidekammer dienen sollte, war er zu meiner Enttäuschung ziemlich klein, dunkel und roch unangenehm. Meine Kleiderstangen passten gerade so rein, im Kreis konnte ich mich hier nicht wirklich drehen und für Taschen, Hüte oder meine Unterwäsche war schlichtweg kein Platz.

Sechser im Lotto.

Während unseres Umzuges habe ich immer mal wieder kleine Eindrücke unserer neuen Wohnung bei Instagram gezeigt, woraufhin mich eine nette Nachricht von Regalraum erreichte in der sie mich um eine Kooperation gefragt haben. Ich bin sofort auf die Website und bin mit Luftsprüngen durch die Wohnung gehüpft als ich las, dass man mit den begehbaren Kleiderschränken Ecken, Nischen oder ganze Räume passgenau ausstatten kann. Das klang für mich wie ein Sechser im Lotto, doch vor uns lag ein Haufen Arbeit und wir entschlossen uns dafür erstmal die groben Dinge zu renovieren und zu einem späteren Zeitpunkt darauf zurückzugreifen. Drei Monate später habe ich endlich die Zeit dafür gefunden mir meinen begehbaren Kleiderschrank individuell in einer Regalplaner-App zusammenzustellen. Der Raum ist wie gesagt nicht sehr groß, weshalb ich mich für das Clos-It Regalsystem entschied. Ich wollte möglichst viel Stauraum, also achtete ich bei den flexiblen Modulen darauf möglichst viele Kleiderstangen, zwei integrierte Kommoden und ein offenes Regal zu haben. Als mich die Lieferung drei Wochen später erreichte, platzte die Kammer schon wieder aus allen Nähten und ich zwang ich meinen Freund jeden Tag mir zu helfen um den Schrank endlich zu nutzen. Der Aufbau war relativ easy, jedoch machten uns Eisenträger in der Wand zu schaffen und verzögerten das Projekt um zwei Tage (Ich habe mich circa so gefühlt, als hätte ich zwei Tage nichts gegessen und vor mir steht ne Pizza). Nachdem der Schrank stand, brachten wir eine schöne, helle Lampe an und ich machte mich an die Arbeit alle Sachen geordnet unterzubringen. Gürtel und Sonnenbrillen bekamen ihre eigene Schublade, die Unterwäsche wurde aus einer Kommode auf dem Flur entfernt und meine Hüte und Taschen wurden in ansehnliche Kästen verräumt. Den Duft (der vorher, nachher und natürlich durch so viele Klamotten auf engem Raum immer etwas komisch war) habe ich beseitigt in dem ich Parfümkarten von Zara Home (ne fancy Version von Duftbäumen) im ganzen System aufgehangen.
Et voilá! Ich bin unglaublich happy wie gut der kleine Raum als Kleiderzimmer funktioniert, wie schön meine Sachen verstaut sind und bin unglaublich dankbar für die Unterstützung von Regalraum. Ich hoffe euch gefällt der kleine aber feine Eindruck und wenn ihr noch weitere Fragen oder selbst Interesse an so einem Kleiderschrank habt, scheut euch nicht mir ne Nachricht schreiben oder direkt ein Beratungsgespräch mit einem Mitarbeiter von Regalraum zu führen.

 

Fotos: Dustin
In Kooperation mit Regalraum entstanden

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