Wie bereits erwähnt, möchte ich euch noch meine absoluten Highlights und Outfits aus Tel Aviv vorstellen und euch anhand kurzer Anekdoten, Bildern und​ Gif's den Vibe der Stadt etwas näher bringen. Auch wenn der Beitrag verspätet online geht, möchte ich euch auf gar keinen Fall vorenthalten, welche Orte es mir am meisten angetan und mein Bild der Stadt geprägt haben. Drei Tage, in denen wir uns vor allem darauf konzentriert haben Material für das erste Video der Urban Styles Kampagne zu entwickeln, sind nicht wirklich ausreichend um eine Stadt wie Tel Aviv richtig kennenzulernen. Obwohl wir nicht zum Urlaub machen nach Israel geflogen sind, haben wir es dank einem straffen und ziemlich stressigen Programm trotzdem geschafft die wichtigsten und coolsten Ecken der Stadt für euch abzuklappern. Wer die Stadt aber etwas entspannter und nicht unter Zeitdruck entdecken möchte, sollte mindestens zwei oder drei Tage mehr einplanen. Genug geplaudert, kommen wir zu den Highlights!


FLORENTIN

Im Süden der Stadt hat es mir ein Viertel besonders angetan: Florentin. Ein Bauunternehmer namens Schlomo Florentin hat hier in den 1920er Jahren die ersten Gebäude errichtet und ihm verdankt das Viertel nicht nur seinen Namen, sondern vor allem den kulturellen Mix. Nach dem hier Handwerker und kleine Läden dominierten, ist das Viertel, genau wie der Rest des Landes, bürgerlicher geworden und der Wandel ist nicht zu übersehen: Aus alten Industriegebäuden wurden schicke Wohnungskomplexe mit Lofts, kleine Designer-Boutiquen und Restaurants ersetzen alte Einkaufsläden.​ Florentin wird oft mit dem New Yorker Stadtteil Soho verglichen und ist mittlerweile als Bohèmeviertel bekannt. Grunge, Streetart, Bars und alternative Lebensentwürfe machen es meiner Meinung nach zu dem dynamischsten, jüngsten und künstlerischen Stadtteil in Tel Aviv! Ich liebe Street Art und es war wirklich ein Genuss zu Fuß durch Florentin​ zu laufen und den Vibe des Viertels aufzusaugen. Bei meinem Florentin Look habe ich mich übrigens auch von der Umgebung inspirieren lassen und mit Kontrasten gespielt: Mein liebstes Bandshirt wurde zu einer Anzughose und Vans kombiniert, die Haare wurden undone, leicht nass und strähnig gestylt.

outfit: t-shirt by sandro paris, pants by becon berlin
belt by asos, shoes by vans, marc jacobs glasses
and a vintage scarf.

hair: KMS hairplay - messing creme
(it creates a 'day-after' look and provides workable grip and grittiness!)

 

THE BEACH

Wenn ich das Meer rieche, das Geräusch der Wellen lausche oder den Sand zwischen meinen Zehen spüre, steigen Glücksgefühle in mir auf. Ich liebe es am Strand zu liegen, im Wasser zu baden und Kraft zu tanken. Tel Aviv ist laut, lebendig und trotzdem ruhig, denn die Metropole liegt direkt am Mittelmeer. Von der Stadt aus kann man ganz easy zum Strand laufen und auf 14km ausgelassen entspannen. Auch wenn das kein Geheimtipp ist, konnte ich vor allem hier einige Momente durchatmen und den Trip richtig genießen. Neben Los Angeles war ich noch nie in einer Großstadt die so nah am Meer liegt - für Städteliebhaber und Ruhesuchende (aka me) ist Tel Aviv also genau die richtige Adresse. Wer noch etwas mehr Zeit hat das Land zu erkunden, kann sich im Übrigen zwischen dem Mittel-, Roten- und Toten Meer entscheiden. Israel ist flächenmäßig nur halb so groß wie die Schweiz, verfügt aber über Küstenfläche an drei verschiedenen Meeren. Und da das Meer eine große Rolle im heiligen Land spielt, ist auch mein Strand Look davon inspiriert: Beach Waves, helles Denim, leichtes Schuhwerk und ein Vintage, Surf T-Shirt!

 

outfit: vintage t-shirt and jewelry, denim jacket by helmut lang,
destroyed denim by topman, shoes by converse

hair: KMS hairplay - sea salt spray
(it creates just-out-of-the-ocean texture and enhances waves)

 

DUBNOV GARDEN/ MUSEUM OF ART

Als wir durch den Dubnow Park geschlendert sind, fiel mir beim Anblick der umgebenden Architektur wirklich die Kinnlade runter.  Der Park liegt ziemlich zentral und erstreckt sich hinter dem Performing Arts Center. Von hier aus sind die Kontraste deutlich zu sehen, denn die Skyline und das Museum of Modern Art, welches Werke der wichtigsten Stilrichtungen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ausstellt, wirken wie ein geordnetes Zusammenspiel verschiedener Stilrichtungen. Besonders schön anzusehen ist das neue Herta und Paul Amir Gebäude, welches von Preston Scott Cohen entworfen und nach dem Geldgeber, den in Los Angeles beheimateten Immobilienentwickler und Philanthropen, Paul Amir benannt wurde. Die freistehende, aus Beton und Glas bestehende Ergänzung nimmt Bezüge auf die Weiße Moderne und hat mich sprachlos gemacht. Auch wenn wir es leider nicht in das Museum geschafft haben (ich bin mir sicher es ist großartig) empfehle ich euch einfach drumherum die Gegend zu erkunden. Außerdem ist es unweit vom berühmten UNESCO-Welterbe der weißen Gebäude im Bauhaus Stil gelegen. Kultur, Kultur, Kultur!

 

outfit: vintage shirt and hat, cardigan by cheap monday,
skinny jeans by topman and shoes by zign.

 

hair: KMS tamefrizz - smoothing lotion
(reduces frizz and eliminates flyaways and static)
KMS addvolume - styling foam
(long-lasting volume)

Fotos:  Casbaah Production und JUNGMUT Communication
In Zusammenarbeit mit KMS entstanden.

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