Mit einem Blog bietet man jedem Nutzer des World Wide Web eine Angriffsfläche. Jeder darf über dein Aussehen, deine Texte, deine Meinung und deine gesamte Arbeit urteilen, sie kommentieren, werten und seinen Senf dazu abgeben. Es ist eine Angriffsfläche auf die natürlich Lob, tolle Anregungen, unglaublich süße Kommentare, aber auch leider wahnsinnig viele Treffer unter der Gürtellinie hereinprasseln. Um das alles nicht zu sehr an sich heranzulassen, kann nur eine Fassade helfen. Eine Fassade, wie auch ich sie habe und hinter der ich mich gerne verstecke – vor Hater Kommentaren, Anfeindungen und gemeinen Verletzungen. Wer braucht so etwas? Wem nützt das? Und vor allem: Wer tut so etwas?
Hass bringt einen nicht weiter. Ein ehrliches und aufrichtiges Feedback jedoch schon. Und natürlich auch ein Lob. Wenn ich anderen Bloggern begegne, klagen sie oft über eine fehlende konstruktive Kritik aus ihrer Community und von ihren Kollegen. Nur das hilft einem Selbständigen, Freiberufler und Blogger weiter. Ich erinnere mich gerade an ein Gespräch mit Masha, bei dem ich ihr zum ersten Mal nach gefühlt hunderten Begegnungen unbedingt sagen musste, wie toll sie doch ihren Job macht – natürlich habe ich das noch viel persönlicher und vor allem ehrlicher ausgedrückt, als ich es hier zu Wort bringen möchte. Es war gut, einfach mal etwas Positives zu sagen und jemandem seine Wertschätzung zu zeigen, der wirklich konsequent 24/7 Blogger ist.
Wir leben in einer Welt, in der es deutlich Wichtigeres und eh schon viel zu viel Negatives gibt. Sexistische und verletzende Kommentare sind nicht erwünscht – stop it, nicht cool! Eine Fassade hilft leider auch nur zum Teil.. Für mich war es ehrlich gesagt ein langer Weg um zu verstehen, dass ich das einfach ausblenden muss und dem Hass keinen Raum geben darf. Nicht mit mir, nicht auf meinem Blog. Deswegen sage ich aus vollster Überzeugung: Bitte folgt mir nur, wenn euch bewusst ist, wie ich aussehe, was ich mag und ihr vor allem nicht homophob seid – egal wie eng meine Hose auch manchmal sein mag, oder wie dünn, hässlich oder gay ich auch einem Foto aussehe.

 

Kein Platz für Bullshit – das musste mal klargestellt werden. Gerade raus, so wie es ist. Genau wie bei meinen Dudes von BULLDOG GIN: #allthedog #noneofthebull. Dem kann ich mich nur anschließen. Ich fühl’ mich super und gönn mir darauf jetzt `nen Drink. Cheers, Haters!
self-portraits for bulldog gin

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