my three shoe favourites. chloe sevigny for opening ceremony, acne and givenchy.
SHOES. „Oh my God. Shoes.“ Wenn ich den Blick in meinen Flur werfe, sehe ich eigentlich nichts anderes außer einen riesen Berg Schuhe. Zwei große typische Billy Regale schmücken die eine Ecke, Regale hängen in den Zimmern, doch leider ist der Schuh-Überfluss in meiner WG so hoch, dass man wahrscheinlich die 100m² damit tapezieren könnte. Der eine ist ein Sneaker Junkie, die Dame des Hauses möchte nichts anderes außer High Heels an ihren kaputt gelaufenen Füßen und ich, ja ich steh eben auf Boots. Ob im Winter oder im Sommer, meine Füße ersticken leider jeden Tag in ihrem eigenen Dampf und kommen höchstens nach der Dusche in offene Schlappen. Meine Mutter hatte schon immer ein fable für Schuhe. Damals hat sie die guten Dinger immer unterm Schlafzimmer Bett versteckt, damit mein Papa ja nichts von den Neukäufen mitbekommt. Wenn mein Daddy heute meine Schuhsammlung sieht, kann man im Sekundentakt miterleben wie die Augen immer und immer größer werden. Er schwelgt dann gerne in Erinnerungen und erzählt mir wie ich bockig im teuersten Schuhladen der Stadt das Heulen angefangen habe, weil Barfuß laufen viel cooler war. Ihn freute das, meine Mutter verzweifelte. Mein Kontostand würde glaube ich vor Glück strahlen, wenn mich die Erinnerungen auch einmal einholen würden und ich mal „Nein.“ sagen würde. Abey Hey! Sorry Daddy, Sorry Konto, wie die Mama so der Sohn. Ich liebe Einkaufen, ich liebe Einkaufen wirklich. Das Gefühl von neuen Anziehsachen, die fein säuberlich in ein hauchdünnes Papier eingepackt wurden, eine Jacke die im Kleidersack und Bügel direkt an die Tür gehängt wird oder eine Tasche die so stark nach Leder riecht, dass sich die anderen beschweren, machen mich einfach Glücklich. Aber ein Schuhkarton der vor Schönheit blinkt und blitzt, lässt mich verrückt werden. yes, i love shoes.

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